Ruth Barratt-Peacock

ruth_barratt-peacock

Dienstadresse

Ruth Barratt-Peacock, M.A.
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Graduiertenkolleg „Modell Romantik“
Bachstraße 18k | R. 103
07743 Jena
ruth.barratt-peacockuni-jena.de
Tel. +49 (0) 3641 9 44193

Curriculum Vitae

Ruth Barratt-Peacock (geb. 1988) studierte von 2006 bis 2010 an der University of Tasmania Musikwissenschaften, Deutsch als Fremdsprache und Englische Literatur. Von 2012 bis 2015 verfolgte sie ihren Master im Studiengang Literatur – Kunst – Kultur in den Schwerpunkten Anglistik und Musikwissenschaften an der FSU Jena und an der Musikhochschule Weimar. Während ihres Studiums war sie als Hilfskraft am Institut für Anglistik und Amerikanistik, als Übersetzerin und als freiberufliche Lehrkraft tätig. Seit Oktober 2015 ist sie Kollegiatin des Graduiertenkollegs „Modell Romantik“.

Dissertationsprojekt

Concrete Horizons: Romantic Irony in the Poetry of David Malouf and Samuel Wagan Watson

Gegenstand der Arbeit ist die Untersuchung der romantischen Weltdeutung in der zeitgenössischen Poesie Australiens anhand des Textkorpus von David Malouf und des indigenen Dichters Samuel Wagan Watson. Die Poesie dieser Autoren drückt Spannungen und Widersprüche einer städtischen Gesellschaft aus, die einerseits von der Weltdeutung der Romantik geprägt ist, andererseits aber auch von den Geistern ihrer kolonialen Vergangenheit heimgesucht wird. Zwei Fragen stehen im Mittelpunkt der Arbeit: Wie verhält sich die Entwicklung der Romantik in Australien zu dem „Modell Romantik“, welches das Graduiertenkolleg untersucht? Kann dieses Modell als tiefe Struktur der zeitgenössischen Poesie Australiens betrachtet werden? Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit ist das ironisch konstruierte Bild der Stadt.

Forschungsinteressen

Australian Poetry, Romanticism in post-colonial contexts, metal, history and subcultur

Vorträge

  • David Malouf and the Anthropocene [Ringvorlesung Prof. Rosenthal: Narratives of Crisis. The Anthropocene in Anglophone Literature and Culture, 08. Juni 2017, Friedrich-Schiller-Universität Jena]
  • Subversive Medievalism in Subway to Sally’s Anti-War, Anti-Christian Repertoire [Topics in the Aesthetics of Music and Sound: (More) Extreme Music, 03. November 2016, University of Southern Denmark]
  • Temporal Dislocation and the Construction of Alternative Cultural Identities in the Contemporary German Reenactment Scene [International Scientific Conference on Cultural Group Behaviour: Historical Re-Enactment, Contemporary Paganism, and Fantasy-Based Movements, 20.-21. Mai 2016, Vytautas Magnus University]

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