GRK 2041/2

Das Graduiertenkolleg „Modell Romantik“

schafft eine neue Basis für die interdisziplinäre und internationale Erforschung eines europäischen und außereuropäischen Rezeptionsphänomens. Die Romantik, so die Kernthese des Kollegs, wirkt über ihren historischen Ursprung hinaus und wird in modernen Formen der Weltdeutung, der Selbstreflexion, der ästhetischen Gestaltung und der Lebensvollzüge aktualisiert. Um diese Wirkungs- und Aktualisierungsprozesse in verschiedenen kulturellen und nationalen Kontexten methodisch fassen zu können, werden im Graduiertenkolleg klassische und gegenwärtige Modelltheorien für die geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung nutzbar gemacht. Dem Graduiertenkolleg gehören Wissenschaftler*innen verschiedener Philologien (Germanistik, Romanistik, Anglistik, Amerikanistik, Slawistik und  Komparatistik), der Musikwissenschaft, der Theologie, der Wissenschaftsgeschichte, der Soziologie, der Kunstgeschichte, der Geschichtswissenschaft und der Computerlinguistik an.

Die Entstehung hochwertiger Dissertationen wird durch ein Studienprogramm gefördert, das eine kollegübergreifende Verständigung ebenso garantiert wie die eigenständige Profilbildung der Doktorand*innen. Praktische Ausbildungsabschnitte in Dichterhäusern, Stiftungen und Museen, im Städtemarketing und im Kulturjournalismus schulen das Transferdenken, sorgen für eine breite Qualifizierung der Absolventen und bereiten Karrieren auch in außeruniversitären Bereichen vor. Derzeit arbeitet die zweite Gruppe mit 14 Doktorand*innen am Kolleg. Vier weitere (Post-)Doktorand*innen sind dem Kolleg assoziiert.

Das Graduiertenkolleg „Modell Romantik“ wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert.

Förderzeitraum: 01.10.2015 - 30.09.2024.

Die Stellenausschreibung für die dritte Doktorandengruppe erfolgt im Februar 2021.