Kollegiat*innen 2. Kohorte

Dr. Hendrick Heimböckel (Post-Doc bis 03/2019)

Dr. Hendrick Heimböckel (Post-Doc bis 03/2019)
Postdoc
10/2018 bis 03/2019
heimboeckel@uni-hildesheim.de

Currciculum Vitae

2007 - 2010 Bachelorstudium der Fächer Germanistik, Geschichte und Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

2010 - 2011 Gaststudent und Assistenzlehrer am Macalester College for Liberal Arts in St. Paul (Minnesota)

2010 - 2014 Masterstudiengang Komparatistik und Kulturpoetik sowie den Master of Education in den Fächern Deutsch und Philosophie an der WWU Münster

Mai 2014 - Oktober 2015 Referendariat an der Euregio Gesamtschule Rheine für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen in Nordrhein- Westfalen

Seit Oktober 2015 Kollegiat des Graduiertenkollegs „Modell Romantik“

Oktober 2018 - März 2019 Anschubförderung der DFG für das Postdoc-Projekt

Seit April 2019 Wissenschaftlicher Mitarbeiter (100%) für Literaturdidaktik und Literaturwissenschaft am Institut für deutsche Sprache und Literatur am der Universität Hildesheim

Juni 2019 Abschluss der Promotion mit dem Prädikat „summa cum laude“

Projektförderung

Literaturtheorie in der Praxis – Entwicklung und Erprobung von Strategien zur Kohärenzbildung in der Rezeption sprachbasierter Medien im Deutschunterricht in den Sekundarstufen

Welche Theorien der Literatur, des Erzählens und der Ästhetik sind für den Deutschunterricht an weiterführenden Schulen (mit dem Schwerpunkt Sekundarstufe II) zielführend, um robuste und handhabbare Kategorien für die Kopplung von Detailverstehen mit globalem Verstehen im Umgang mit Literatur zu entwickeln? Das Projekt hat zum Ziel, literaturtheoretisches Wissen der Fachdidaktik Deutsch zugänglich zu machen, in Analysekategorien für den Unterricht in den Sekundarstufen zu didaktisieren, experimentell anzuwenden und zu modifizieren.

Publikationen

Monographie

Epiphanien. Religiöse Erfahrungen in deutschsprachiger Prosa der ästhetischen Moderne. Paderborn: Fink 2020.

Aufsätze

Poetische Äquivalenzen zwischen André Bretons Manifesten, Louis Aragons Der Pariser Bauer und Hans Henny Jahnns Die Nacht aus Blei, in: Karina Schuller/Isabell Fischer (Hg.): „Der Surrealismus in Deutschland (?)“, Interdisziplinäre Studien, Münster 2016, S. 124-140.

Poetologie der Einbildungskraft: Eine semantische Isotopie produktionsästhetischer Reflexionen bei Schelling, Novalis, Aragon und Breton, in: Sebastian Lübcke/Johann Thun (Hg.): Romantik und Surrealismus. Eine Wahlverwandtschaft? Berlin 2018, S. 35-54.

Epiphanien – Zur Poetik religiöser Erfahrungen in der ästhetischen Moderne: Novalis, Hofmannsthal, Jahnn, in: Tomas Sommadossi (Hg.): »Polytheismus der Einbildungskraft«. Wechselspiele von Literatur und Religion von der Aufklärung bis zur Gegenwart, Würzburg 2018, S. 193-213.

Auf der Suche nach religiösen Erfahrungen – Darstellungen und Funktionen von Epiphanien bei Wackenroder, Novalis und Hoffmann, in: Daniel Cyranka/Diana Matut/Christian Soboth (Hg.): Finden und Erfinden – Die Romantik und ihre Religionen 1790-1820, erscheint Würzburg 2019.

„ich gelobe euch, weniger in fantastischem Übermut zu luxurieren, frömmer, kindlicher zu sein“. Der Diskurs der Einbildungskraft in Rahmenerzählungen und Vorreden zu Kindermärchen bei den Brüdern Grimm, Hoffmann und Hauff. In: Fabula, Zeitschrift für Erzählforschung, Jg. 61 (2020

Marlene Streeruwitz’ Novelle morire in levitate. Anlass für eine Didaktik selbstreflexiven Erzählens. In: Sascha Kiefer, Torsten Mergen (Hg.): Gegenwartsnovellen. Literaturwissenschaftliche und literaturdidaktische Perspektiven im 21. Jahrhundert. Hannover: Wehrhahn 2021, S. 131-151.

Kleinere Beiträge

(Zs. mit Patricia Kotzauer): Rezension zu: Norman Kasper/Jochen Strobel (Hg.): Praxis und Diskurs der Romantik 1800-1900. Paderborn 2016, in: Blog Modell Romantik, 26.04.2017

Kyffhäuser-Sage : „…das ist das letzte Kapitel von der Geschichte der Welt, in: FAZ.NET, 20.08.2017

Literarische Sprache im Zeichen ekstatischer Kontingenzerfahrung. Rezension zu: Karl Heinz Bohrer, Das Erscheinen des Dionysos. Antike Mythologie und moderne Metapher. Berlin 2015, in: IASLonline, 05.12.2017

(Zs. mit Marc Emmerich/Mirjam Sauer): Tagungsbericht: Funktionen der Einbildungskraft um 1800, Jena, 01.03.2018-02.03.2018, in: H-Soz-Kult, 18.06.2018

Blaubär statt blauer Blume. In: Gestern | Romantik | Heute. Forum für Wissenschaft und Kultur, 31.03.2019 URL:

Vorträge

Poetische Äquivalenzen in Hans Henny Jahnns ‚Die Nacht aus Blei‘, André Bretons ‚Manifesten‘ und Louis Aragons ‚Le paysan de Paris‘ [Surrealismus in Deutschland (?), Kunstmuseum Pablo Picasso/Münster, 03.-05. März 2014]

(Profane) Epiphanien – Poetologien der Einbildungskraft bei Schelling, Novalis und Aragon [Romantisme et Surréalisme. Eine Wahlverwandtschaft?/ Une affinité elective?, CIERA – Interdisziplinäres Zentrum für Deutschlandstudien und -forschung, Université Lyon II, 18.-19. März 2016]

Auf der Suche nach religiösen Erfahrungen: Darstellungsverfahren und Funktionen von Epiphanien bei Wackenroder, Novalis und Hoffmann [Finden und Erfinden. Die Romantik und ihre Religionen 1790-1820,

Interdisziplinäres Zentrum für Pietismusforschung (IZP), Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 17.-19. Mai 2017]

Epiphanien in fingierten Träumen – Ein Verfahren zur Generierung sakraler Deutungsschemata in der Prosa der ästhetischen Moderne. [Workshop, Graduiertenkolleg »Europäische Traumkulturen«, Universität des Saarlandes, Saarbrücken, 17.-18. Oktober 2017]

Einführung. [Funktionen der Einbildungskraft um 1800, Graduiertenkolleg „Modell Romantik“, Friedrich-Schiller-Universität Jena, 1.-2. März 2018]

In die Distanz der Methode. Rekonstruktionen kultureller Räume und ihrer Dynamik im Literaturunterricht der Sekundarstufe II am Beispiel von Joseph Roths Roman Hiob. Intercultural Education Today. Teaching Literature and Other Media. 10.–12. Dezember 2018. Université du Luxembourg. Veranstaltet von der Key Area Migration and Intercultural Studies (MIS).

Alles Seemannsgarn? Phantastisch-romantische Strukturen und Motive in den Käpt’n Blaubär Clips. Jahrestagung der Gesellschaft für Phantastikforschung. 18.-21. September 2019. Freie Universität Berlin. Veranstaltet von der Kolleg-Forschergruppe Cinepoetics – Poetologien audiovisueller Bilder und Seminar für Filmwissenschaft.